Vorbereitung vor der Installation
1. Geräte- und Materialprüfung:
Kabelspezifikationen prüfen
Kabelspezifikationen prüfen: Sicherstellen, dass Kabeltyp (z. B. ein- oder mehradriges Bohrlochmesskabel), Leiterquerschnitt, Isolationsklasse und Zugfestigkeit für die Betriebsbedingungen (z. B. tiefe/flache Bohrungen, Hochtemperatur- und Hochdruckumgebungen) geeignet sind. Dies dient dem Abbau des eingebauten Drehmoments.
Akzeptanz von Aussehen und Qualität
Sichtprüfung und Qualitätsprüfung: Prüfen Sie den Kabelmantel auf Beschädigungen, Kratzer oder Ausbeulungen. Stellen Sie sicher, dass die Metallarmierung frei von Korrosion oder Verformungen ist. Prüfen Sie, ob die Steckverbinder ordnungsgemäß abgedichtet sind und keine Oxidation oder lockere Pins aufweisen.
Vorbereitung von Hilfswerkzeugen
Vorbereitung der Zusatzausrüstung: Bereiten Sie Spezialausrüstung wie Kabeltrommelständer, Spannungsregler, Führungsrollen, Kabelschneider, Drehmomentschlüssel und Isolationsprüfgeräte vor. Stellen Sie sicher, dass alle Werkzeuge ordnungsgemäß kalibriert und für den Einsatz zertifiziert sind.
2. Beurteilung des Arbeitsumfelds:
Freigabe der Bohrinsel/des Arbeitsbereichs
Räumung des Bohrplatzes/Arbeitsbereichs: Entfernen Sie scharfe Gegenstände und Hindernisse entlang des Kabelverlegungsweges. Ebnen Sie den Boden, um Kabelabrieb zu vermeiden. Treffen Sie in feuchten Umgebungen Abdichtungsmaßnahmen und installieren Sie in Umgebungen mit hohen Temperaturen Wärmedämmvorrichtungen.
Sicherheitseinweisung
Sicherheitseinweisung: Erläuterung der HSE-Anforderungen (Gesundheit, Sicherheit, Umwelt). Alle Mitarbeiter müssen Schutzhelme, isolierende Handschuhe und rutschfestes Schuhwerk tragen. Bei Arbeiten in der Höhe sind Sicherheitsgurte zu verwenden und Warnschilder anzubringen.
Wichtige Punkte für die Installation und den Aufbau vor Ort
1. Kabelaufwicklung von Spule zu Spule
Beim Umspulen von armiertem Kabel für die Holzernte von einer Kabeltrommel auf eine Seilwinde ist besondere Sorgfalt geboten, um während des gesamten Vorgangs eine kontrollierte Spulspannung aufrechtzuerhalten. Das Kabel muss synchron und ohne Spiel ab- und aufgewickelt werden. Überschüssiges oder loses Kabel kann sich verdrehen oder knicken und dadurch unter Spannung beschädigt werden. Der Spulvorgang muss im Allgemeinen den folgenden Spezifikationen entsprechen:
• Die Spannung der ersten Kabellage muss 10%–15% der Bruchkraft betragen;
• Die Spannung der zweiten Kabellage soll 20%–25% der Bruchkraft betragen;
• Die Spannung der dritten Kabellage soll 30–35 % der Bruchkraft betragen.
• Die Spannung der zweiten Kabellage soll 20%–25% der Bruchkraft betragen;
• Die Spannung der dritten Kabellage soll 30–35 % der Bruchkraft betragen.
Notiz:
In der Mitte des Kabels auf der Trommel wird die Spannung auf 33–40 % der Bruchkraft eingestellt und anschließend schichtweise reduziert, bis sie am Kabelkopf null erreicht. Bei dem so vorbereiteten, aufgewickelten Kabel führt selbst eine Zugkraft von 40–50 % der Bruchkraft beim Einziehen aus dem Bohrloch nicht zu Verformungen oder Beschädigungen der darunterliegenden Kabelschichten. Da Glasfaserkabel aufgrund von Dehnung zu Signalverlusten neigen, ist die angelegte Spannung entsprechend zu reduzieren.

